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Porträt

Das Rote Riesenkänguru

Macropus rufus

Ihre hüpfende Fortbewegung mag anstrengend erscheinen – tatsächlich wissen Kängurus sehr genau, was sie da tun: Ihre Sehnen funktionieren wie Sprungfedern und ermöglichen ihnen ein erstaunlich schnelles und dabei äußerst energiesparendes Vorwärtskommen.

STECKBRIEF

Klasse:

Mammalia (Säugetiere), Unterklasse: Metatheria (Beuteltiere)

Ordnung:

Diprotodontia, Unterordnung: Macropodiformes (Känguruartige)

Familie:

Macropodidae (Kängurus)

Größe:

Kopfrumpflänge: Männchen bis 140 cm, Weibchen bis 100 cm. Der Schwanz kann zusätzlich bis zu 1 m lang sein.

Gewicht:

Männchen bis 92 kg, Weibchen bis 40 kg

Lebensraum:

Halbwüsten, Steppen, Buschland

Verbreitungsgebiet:

Trockene und halbtrockene Regionen Australiens

Ernährungstyp:

Herbivor (Pflanzenfresser)

Nahrung:

Gräser (bis zu 99 %), Blätter, Samen

Lebensweise:

Allein oder in kleinen Gruppen.

Tag-/Nachtaktiv:

Überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.

Geschlechtsreife:

Weibchen 15 Monate, Männchen 24 Monate

Fortpflanzungszeit:

Ganzjährig

Tragzeit:

33 Tage, anschließend 7-8 Monate im Beutel

Zahl der Jungen pro Geburt:

1 Junges

Population/Gefährdung:

Schon gewusst?:

• Känguruweibchen können drei Junge gleichzeitig haben. Eines als Embryo im Bauch, eines im Beutel und ein Junges außerhalb des Beutels. • Kängurus können nicht schwitzen! Zur Kühlung lecken sie sich über die Vorderbeine. • Rote Riesenkängurus können bis zu 64 km/h schnell hüpfen und dabei Sprünge von bis zu 9 Metern machen.

Nicht Beurteilt
NE
Ungenüge daten - grundlage
DD
Nicht gefährdet
LC
Potentiell gefährdet
NT
Gefährdet
VU
Stark gefährdet
EN
Vom aussterben bedroht
CR
In der Natur ausgestorben
EW
Ausgestorben
EX