Klasse:
Mammalia (Säugetiere)
Ordnung:
Carnivora (Raubtiere)
Größe:
121-154 cm lang (zuzüglich 63-76 cm Schwanzlänge), 79-94 cm Schulterhöhe
Gewicht:
Männchen 39-59 kg, Weibchen 36-48 kg
Lebensraum:
Savannen, trockenes, karges Buschland, Halbwüsten
Verbreitungsgebiet:
Östliches und südliches Afrika/ Afrikanische Sub-Sahara, vereinzelte Populationen in Nordafrika. Der Asiatische Gepard lebt im Iran.
Ernährungstyp:
Carnivor (Fleischfresser)
Nahrung:
Geparden sind spezialisiert auf kleine bis mittelgroße Antilopen (v.A. Thomson-Gazelle, Grant-Gazelle, Impala, Dik-Dik) und die Kälber etwa von Kudu, Giraffe, Afrikanischem Büffel. Sie fressen aber auch Warzenschweine, Strauße, Berberschafe, Vögel und Hasen. Nur Junggesellenverbände wagen sich auch an größere Beutetiere wie Gnus heran.
Lebensweise:
Weibchen sind Einzelgänger (Ausnahme: ihr Nachwuchs natürlich). Männchen bilden häufig kleine Gruppen von 2-3 Tieren (meist Brüdern). Selten sind größere Gruppen von 14-19 Tieren. Geparden unterhalten Reviere von bis zu 150 km² und durchstreifen Areale von 800-1.500 km².
Tag-/Nachtaktiv:
Größtenteils tagaktiv, jagen vor allem morgens und abends. Die Sahara-Geparde sind eher nachtaktiv, um die Hitze zu vermeiden.
Geschlechtsreife:
Mit 2-3 Jahren
Fortpflanzungszeit:
Ganzjährig
Zahl der Jungen pro Geburt:
1-8, meist um die 4 Jungen
Population/Gefährdung:
Der gesamte Gepardenbestand umfasst nur noch etwa 7.000 Tiere. Von der Unterart des Asiatischen Gepards (Acinonyx jubatus venaticus) gibt es sogar nur noch 60-100 Tiere! Er ist damit vom Aussterben bedroht.
Schon gewusst?:
• Geparde können eine Höchstgeschwindigkeit von 102 km/h erreichen und Sprünge von bis zu 9 m Weite machen!
• Die Krallen von Geparden nicht vollständig einziehbar und geben beim Sprint Halt im Boden.