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Porträt

Das Erdmännchen

Suricata suricatta

Erdmännchen sind die vielleicht geselligsten Raubtiere Afrikas. Ihr Zusammenhalt in der Gruppe ist stark und gut koordiniert. Trotz ihrer Ähnlichkeit mit Hörnchen sind sie übrigens keine Nagetiere, sondern gehören zu den katzenartigen Raubtieren!

STECKBRIEF

Klasse:

Mammalia (Säugetiere)

Ordnung:

Carnivora (Raubtiere)

Familie:

Herpestidae (Mangusten)

Größe:

16-29 cm

Gewicht:

262-970 g

Lebensraum:

Offenes, karges Buschland, Savannen, Halbwüsten

Verbreitungsgebiet:

Südliches Afrika: Botswana, Angola, Namibia, Südafrika, vermutlich auch Lesotho

Ernährungstyp:

Carnivor (Fleischfresser)

Nahrung:

Insekten, Spinnentiere, Tausendfüßler, Reptilien, Amphibien

Lebensweise:

Erdmännchen leben in Kolonien von meist bis zu 20 Tieren, selten auch bis zu 50 Tieren.

Tag-/Nachtaktiv:

Tagaktiv

Geschlechtsreife:

Ab etwa 2 Jahren

Fortpflanzungszeit:

Warme, feuchte Jahreszeiten mit großem Nahrungsangebot

Tragzeit:

Ca. 70 Tage

Zahl der Jungen pro Geburt:

1-8 Junge, sie werden etwa 2 Monate lang gesäugt

Population/Gefährdung:

Erdmännchen sind zwar eine beliebte Beute anderer Tiere – ihren Bestand gefährdet das aber nicht.

Schon gewusst?:

• Erdmännchen benutzen unterschiedliche Warnrufe für verschiedene Fressfeinde. So können sie der Gefahr angemessen durch Flucht oder Angriff auf Eindringlinge reagieren.

Nicht Beurteilt
NE
Ungenüge daten - grundlage
DD
Nicht gefährdet
LC
Potentiell gefährdet
NT
Gefährdet
VU
Stark gefährdet
EN
Vom aussterben bedroht
CR
In der Natur ausgestorben
EW
Ausgestorben
EX